Allgemeine Geschäfts­bedingungen der triiidot GmbH

Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB“) gelten für alle Rechtsgeschäfte der triiidot GmbH, im Folgenden „Auftragnehmerin“, mit sämtlichen Vertragspartnern, im Folgenden „Auftraggeber oder Auftraggeberin“.
Stand: Juli 2020

1 Allgemeine Bestimmungen

1.1 Gültigkeit und Vertragsschluss

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die zwischen der Auftragnehmerin und dem Auftraggeber oder der Auftraggeberin geschlossen werden.

Als Verträge gelten insbesondere auch Angebote und Rechnungen, die seitens des Auftraggebers oder der Auftraggeberin schriftlich, mündlich, durch volle oder teilweise Bezahlung oder durch Nichteinsprache innerhalb 7 Arbeitstagen nach Zustellung der Rechnung (per E-Mail oder schriftlich) anerkannt werden und somit in Kraft treten.

1.2 Umfang

1.2.1 Leistungsumfang

Die Auftragnehmerin bietet dem Auftraggeber oder der Auftraggeberin verschiedene Agentur- und IT-Leistungen sowie Produkte und Softwarelösungen an. Der spezifische Leistungsumfang ist Gegenstand von Individualvereinbarungen zwischen der Auftragnehmerin und dem Auftraggeber oder der Auftraggeberin.

1.2.2 Dienstleistungen und Erfolgsgarantie

Die Konzeption, Gestaltung, Umsetzungen und Optimierung (SEO, SEA, Usability-Tests) von digitalen Endprodukten, insbesondere Websites, Shops, Apps und individuellen Softwarelösungen sowie drucktechnischen Erzeugnissen, Werbemitteln und Arbeitsbekleidung, die Installation, Einrichtung und Wartung von technischen Geräten, insbesondere Komponenten der IT-Infrastruktur wie Switches, Server und Router, Computern, Druckern, Kopierern, Telefonanlagen, Videoüberwachungs- und Alarmanlagen, Softwareprodukten (System- und Anwendersoftware), die Einweisung in die Benutzung von Hard- und Software sowie sämtliche Beratungsleistungen stellen Dienstleistungen dar.
Die Auftragnehmerin schuldet nur die Tätigkeit, nicht aber den von der Auftraggeberin oder dem Auftraggeber beabsichtigten Erfolg, es sei denn, die Auftragnehmerin hat vertraglich einen bestimmten Erfolg zugesichert. Dies gilt insbesondere bei einem Auftrag, der auf die Beseitigung eines im IT-, Website- oder Shopsystem der Auftraggeberin oder des Auftraggebers auftretenden Fehlers gerichtet ist. Hierbei ist insbesondere die Ursachensuche Bestandteil der Dienstleistung, da auftretende Fehler unterschiedliche Ursachen haben können und diese nur in den seltensten Fällen auf Anhieb festzustellen sind. Die Auswahl der Tätigkeit liegt deshalb im freien Ermessen der Auftragnehmerin. Dabei wird die Auftragnehmerin stets erst die nächstliegende, wahrscheinlichste Fehlerursache suchen und beseitigen, ohne damit zuzusagen, dass dies den gewünschten Erfolg herbeiführt.

1.2.3 Paketpreise und Stabilitätsgarantie

Als Komplettanbieter auf höchstem technischem Niveau unterstützt die Auftragnehmerin ihren Auftraggeber oder ihre Auftraggeberin in allen Bereichen des Marketings und der IT in der Unternehmensphase als Startup und darüber hinaus oder im Bereich mittelständischer Unternehmen dabei, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren. Basierend auf aktuellen Technologie- und Sicherheitsstandards bietet die Auftragnehmerin von der Beratung bis zur Ausführung alles aus einer Hand und verschafft Auftraggebern und Auftraggeberinnen dadurch einen Wettbewerbsvorteil. Durch die Bündelung einzelner Kompetenzen in den Bereichen Marketing und IT (Netzwerktechnik, Netzwerkadministration, IT-Administration und Support) haben Sie als Auftraggeber oder Auftraggeberin klare Vorteile in der Preisleistung, bei einem effizienten Projekt- und Sicherheitsmanagement und effektiven Support. Worauf grosse Unternehmen in kostenintensiven Prozessen hin arbeiten erhalten Sie als Auftraggeber oder Auftraggeberin von Anfang an als Standard.

In dem Moment, indem die Auftragnehmerin Zugangsdaten zu Admin- und/oder Benutzeraccounts für Hardware in der IT-Umgebung der Auftraggeberin oder des Auftraggebers und/oder damit verbundene Services sowie Mail- und/oder Webservern und/oder damit verbundene Services (Backends) auf Wunsch der Auftraggeberin oder des Auftraggebers an die Auftraggeberin, den Auftraggeber und/oder Dritte aushändigt, erlischt jede Garantie auf Stabilität und Sicherheit einzelner Komponenten und der gesamten Netzwerk-Umgebung und damit verbundener Services sowie jedwede Art einer Gewährleistung und alfällige damit verbundene Schadensersatzforderungen. Ausserdem kann die Auftragnehmerin keine Nachlässe auf Supportpakete (z. B. Patchmanagement von Computern, Servern, Backupservern, Routern, Switches, Access-Points, Drucker, etc.) gewähren. Bereits gewährte Nachlässe erlöschen mit der nächsten Rechnungsstellung. Paketpreise und damit verbunde Nachlässe gegenüber Einzelleistungen beruhen auf der Tasache, dass Hard- und Software, die komplett von der Auftragnehmerin betreut wird weniger vulnerabel ist und die Auftragnehmerin diesen Vorteil (weniger Aufwand) an Auftraggeber oder Auftraggeberinnen weiter gibt. Der Auftraggeber oder die Auftraggeberin ist bei Ändrungen im Sinne der oben genannten Leistungen der Auftragnehmerin, verpflichtet eigenständig ihre Richtlinien und Ihre Dokumentation zum Datenschutz anzupassen und entbindet diesbezüglich die triiidot GmbH von jedweder Informationspflicht.
Mit Herausgabe von Passwörtern erlischt die Aufbewahrungspflicht entsprechender Datensätze durch die Auftragnehmerin. Diese Regelung berührt nicht die Pflicht für den Auftraggeber oder die Auftraggeberin das Löschen von Passwörtern der Auftragnehmerin schriftlich anzuzeigen.
Die Auftragnehmerin unterstützt sie als Auftraggeber oder Auftraggeberin bei allen Prozessen der Herstellung oder Wiederherstellung einer sichereren IT-Umgebung.

1.3 Drittleistungen

Die Auftragnehmerin ist berechtigt, in eigenem Namen und auf eigene Rechnung die erforderlichen Leistungen an Subunternehmer zu vergeben, die ihrerseits ebenfalls Subunternehmer einsetzen dürfen. Die Auftragnehmerin bleibt hierbei alleinige Vertragspartnerin des Auftraggebers oder der Auftraggeberin. Der Einsatz von Subunternehmern erfolgt nicht, sofern für die Auftragnehmerin ersichtlich ist, dass deren Einsatz berechtigten Interessen des Auftraggebers oder der Auftraggeberin zuwiderläuft.

1.4 Änderungen

Von diesen AGB abweichende Änderungen und/oder Ergänzungen seitens des Auftraggebers oder der Auftraggeberin akzeptiert die Aufragnehmerin nur nach zusätzlicher schriftlicher Anerkennung und vor Vertragsabschluss. Nachträgliche Änderungen müssen von der Auftragnehmerin nicht akzeptiert werden. Die AGB gelten auch für künftige Geschäftsbeziehungen mit dem Aufgraggeber oder der Auftraggeberin.

1.5 Abweichende Bedingungen

Von diesen Geschäftsbedingungen abweichende AGB, die durch den Auftraggeber oder die Auftraggeberin verwendet werden, erkennt die Auftragnehmerin – vorbehaltlich einer ausdrücklichen Zustimmung – nicht an.

1.6 Bindungsfrist und Gültigkeit

Angebote der Auftragnehmerin sind vom Tag der Zustellung an 30 Tage gültig. Sofern bereits zu einem früheren Zeitpunkt Angebote in gleichem Zusammen­hang erstellt wurden, verlieren diese mit der Erstellung eines neuen Angebotes ihre Gültigkeit.

1.7 Verantwortlichkeiten

Die Auftragnehmerin und der Auftraggeber oder die Auftraggeberin verpflichten sich, jeweils eine verantwortliche Person zu benennen, die den jeweiligen Auftrag begleitet und zur Abgabe von rechtsverbindlichen Willenserklärungen bevollmächtigt ist.

1.8 Spesen und Reise­kosten

Reise­kosten und Spesen werden gemäss Angebot extra berechnet, Belegkosten (Bahn, Flug, Taxi, Übernachtung etc.) nach Aufwand gegen Vorlage von Belegkopien.

1.9 Daten­material

Text- und Bildmaterial sowie Logos, Icons, Layouts und Schriften für die Inhalte werden – insofern die Neu­erstellung nicht Inhalt, der im Angebot beschrie­benen Leistungen, ist – im Original und digitalisiert durch den Auftraggeber oder die Auftraggeberin an die Auftragnehmerin geliefert.
Eventuell benötigte Schrift­lizenzen sind nicht im Angebot erhalten und werden entsprechend gesondert in Rechnung gestellt.

1.10 Termine

Der Leistungs­zeitraum wird einvernehmlich zwischen Auftrag­geber oder Auftraggeberin und Auftrag­nehmerin vereinbart.

1.11 Change Request

Die Berechnung erfolgt nach tatsächlichem Zeit­aufwand. Sollten sich deutliche Änderungen ergeben, erfolgt eine Rück­sprache mit dem Auftrag­geber oder der Auftrag­geberin.
Als festgelegter Leistungs­umfang gilt der, im Angebot beschriebene Umfang, sowie die durch Teil­abnahmen und gegebenen­falls Protokolle von dem Auftrag­geber oder der Auftrag­geberin akzeptierten Arbeitsergebnisse.
Ein Änderungswunsch am Leistungs­umfang (Change Request) kann sowohl von dem Auftrag­geber oder der Auftrag­geberin als auch von der Auftrag­nehmerin ausgehen. Dieser ist schriftlich zu formulieren.
Die Auftrag­nehmerin unter­sucht die Änderung und stellt ihre Auswirkungen schriftlich fest, insbesondere in Hinblick auf die Machbar­keit, den Leistungs­umfang, den geplanten Aufwand, die Termine sowie auf bereits erbrachte Arbeitsergebnisse.
Sofern die Überprüfung eines Änderungs­wunsches des Auftrag­gebers oder der Auftrag­geberin grösseren Aufwand erfordert, wird dieser gesondert vereinbart. Der entstehende Aufwand kann von der Auftrag­nehmerin zusätzlich in Rechnung gestellt werden.
Der Empfänger oder die Empfängerin des Änderungs­wunsches wird die Annahme oder Ablehnung des Wunsches nach der Analyse kurzfristig schriftlich entscheiden.
Soweit sich Änderungs­wünsche auf den Vertrag in organisatorischer, technischer, fachlicher, wirtschaftlicher oder personeller Hinsicht auswirken, kann die Auftragnehmerin eine angemessene Anpassung des Vertrags verlangen, insbesondere die Erhöhung von Pauschal­preisen oder die Verschiebung verbindlicher Termine. Der Auftrag­nehmer oder die Auftrag­nehmerin wird die Ansprüche mit der Vorlage des Untersuchungs­ergebnisses geltend machen.

1.12 Preise

Alle Preise in CHF, EUR oder USD entsprechend der im Angebot vermerkten Währung.

1.13 Zahlungsbedingungen

50 % nach Auftragserteilung, 50 % nach Fertigstellung.

1.14 Schadenersatz bei Nichterfüllung 

Wird ein Auftrag nach Fristsetzung auf Wunsch des Auftraggebers oder der Auftraggeberin nicht oder später als ursprünglich vorgesehen durchgeführt, so ist die Auftragnehmerin berechtigt, 20 % des Auftragswertes als Schadenersatz zu verlangen. Statt der Pauschalsumme kann die Auftragnehmerin auch den tatsächlich eingetretenen Schaden fordern.

1.15 Gebühren Papierrechnung, Mahnung und Betreibung

Die Auftragnehmerin kann folgende Gebühren in Rechnung stellen:
für die Rechnungs­stellung in Papierform 2.90 CHF oder 2,90 EUR
für eine Mahnung 15.00 CHF oder 15,00 EUR
für eine zu Recht angehobene Betreibung 30.00 CHF oder 30,00 EUR

1.16 Referenzen

Als Auftraggeber oder Auftraggeberin stimmen Sie ausdrücklich der namentlichen Nennung sämtlicher Leistungen in Bezug auf die erbrachten Leistungen für Ihr Unternehmen oder jedwede andere für Sie erbrachte Leistung im Rahmen von Referenzen in sämtlichen Print- und Onlineprodukten der Auftragnehmerin auch nach Beendigung der Geschäftsbeziehungen zu – insofern diese durch die Auftragnehmerin oder Dritte während und/oder nach Beendigung der Geschäftsbeziehungen erbracht wurden und nicht wesentlich von den durch die Auftragnehmerin erstellten Designvorlagen abweichen.

2 Kreativleistungen

Kreativleiatungen müssen in Rechnungen und Angeboten nicht explizit als solche durch die Auftragnehmerin gekennzeichnet sein und kommen in sämtlichen durch die Auftragnehmerin erbrachten Dienstleistungen zum Einsatz.

2.1 Urheber- und Nutzungsrechte

Alle Werke (egal welche Werkkategorie) der Auftragnehmerin unterliegen dem Urheberschutz, wenn sie individuelle Werke in dem Sinne darstellen, dass sie das Ergebnis der eigenen geistigen Schöpfung sind. Zur Bestimmung dieser Schutzfähigkeit sind keine anderen Kriterien anzuwenden, insbesondere nicht qualitative oder ästhetische. Vorschläge und Vorgaben des Auftraggebers oder der Auftraggeberin oder sonstige fördernde Massnahmen begründen kein Miturheberrecht. Schöpferische Beiträge des Auftraggebers oder der Auftraggeberin führen zu keiner Beeinträchtigung der vertraglichen Rechte und Ansprüche der Auftragnehmerin, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.

Der Auftraggeber oder die Auftraggeberin erwirbt die Nutzungsrechte im vereinbarten Rahmen, sobald der Auftraggeber oder die Auftraggeberin das Werk abgenommen und die Vergütung vollständig entrichtet hat. Der Auftragnehmerin verbleiben die Zustimmungsrechte nach dem Urheberrechtsgesetz. Insbesondere kann die Weiterübertragung von einfachen oder ausschliesslichen Nutzungsrechten an Dritte nur mit ihrer Einwilligung und gegen gesonderte Vergütung erfolgen. Eine nach dem Urheberrechtsgesetz erforderliche Zustimmung darf nicht ohne wichtigen Grund verweigert werden.

An Werken (Entwürfe, Konzepte, Ideen, Fotografien, Illustrationen, Handmuster, Modelle, Reinzeichnungen und Dateien) werden nur Nutzungsrechte, nicht jedoch Eigentumsrechte übertragen. Ohne Einwilligung der Auftragnehmerin dürfen die von ihr abgelieferten Werke weder im Original noch bei der Vervielfältigung durch den Auftraggeber, die Auftraggeberin oder Dritte (z. B. andere Agenturen oder Dienstleistende) verändert, entstellt oder sonst beeinträchtigt werden. Jegliche Weiterverwendung von Arbeitsergebnissen der Auftragnehmerin, die nicht durch die Auftragnehmerin fertiggestellt werden (insbesondere Entwürfe, Ideen, Konzepte und Varianten), ist dem Auftraggeber oder der Auftraggeberin untersagt. Dies gilt insbesondere auch im Rahmen von Konkurrenzpräsentationen, selbst nach Bezahlung einer Ausfall-/Pitch-Fee.
Handelt es sich um eine Verfilmung des Werkes, um die Ausführung von Plänen und Entwürfen eines Werkes, um den Nachbau eines Werkes oder um die Bearbeitung oder Umgestaltung eines Datenbankwerkes, so bedarf bereits das Herstellen der Bearbeitung oder Umgestaltung der Einwilligung der Auftragnehmerin.  .

Gegenstand sämtlicher Arbeiten der Auftragnehmerin ist die Erstellung von Endprodukten, nicht jedoch die Herausgabe der dafür notwendigen Rohdaten. Entwürfe, Sourcedaten und Arbeitsdaten sowie sonstige Originale sind Eigentum der Auftragnehmerin. Wünscht der Auftraggeber oder die Auftraggeberin eine Herausgabe, so ist dies gesondert zu vereinbaren und zu vergüten.

Falls die Auftragnehmerin ohne zusätzliche Vertragsvereinbarungen Vorlagen und/oder Originale an den Auftraggeber oder die Auftraggeberin herausgibt oder die Zurückgabe der Daten in einer zusätzlichen Vertragvereinbarung nicht geregelt ist, sind sämtliche Vorlagen und/oder Originale nach angemessener Frist unbeschädigt an die Auftragnehmerin zurückzugeben.  Bei Verlust, Beschädigungen oder die nicht ausdrücklich zusätzliche vertraglich vereinbarte Weitergabe an Dritte durch den Auftraggeber oder die Auftraggeberin der Vorlagen und/oder Originale ist Schadenersatz zu leisten. Druckdaten erhält der Auftraggeber oder die Auftraggeberin ausschliesslich für die einmalige Produktion zur Weitergabe an die Druckerei. Druckdaten sind nach erfolgter Produktion und positiver Abnahme durch den Auftraggeber, die Auftraggeberin oder Dritte (z. B. Druckereien) umgehend zu löschen.

Eine Herausgabe von Rohdaten an den Auftraggeber oder die Auftraggeberin führt in den allermeisten Fällen zu einer Weitergabe an Dritte. Dies hat längerfristig negative finanzielle Auswirkungen für die Auftragnehmerin, da Folgeaufträge nicht von der Auftragnehmerin, sondern Dritten oder dem Auftraggeber oder der Auftraggeberin selbst, auf Basis der Rohdaten ausgeführt werden. Bei der Angebotserstellung bezieht die Auftragnehmerin die Möglichkeit von Folgeaufträgen in Ihre Kalkulation mit ein. Sollte die Auftragnehmerin sich entscheiden, die Rohdaten heraus zu geben, so liegt die Preisgestaltung hierfür in Ihrem Ermessen. In der Regel beträgt der Preis für Rohdaten zusätzlich 100% des ursprünglichen Rechnungsbetrags ohne Nachlässe und maximalen Werten der Kreativfaktoren.

Es gilt das im Land der erbrachten Leistungen geltende Urheberrecht sowie die in den jeweiligen Rechnungen der Auftragnehmerin zugesicherten Nutzungsrechte. Wenn Rechnungen nach Zusendung der ersten Mahnung und/oder einer Androhung der Betreibung nicht beglichen werden, behält sich die Auftragnehmerin vor, die Nutzungsrechte sämtlich erstellter Dokumente sowie damit verbundener markenstrategischer Grundlagen (URLs, Namen, Logos, etc.) zum Verkauf an Dritte auszuschreiben.

Die von der Auftragnehmerin erstellten Urheberrechtsvermerke auf Produkten, Dokumenten und Anwendungen dürfen nicht durch den Auftraggeber, die Auftraggeberin oder Dritte verändert oder entfernt werden. Sind Dokumente oder Dateien der Auftragnehmerin passwortgeschützt und/oder sollten diese zusätzliche Metadaten (xmp und/oder Dateiinformationen) enthalten, so dürfen diese nicht verändert oder entfernt werden.

Sämtliche Angebote und Rechnungen der Auftragnehmerin unterliegen dem Urheberschutz. Entsprechende Dokumente und Dateien dürfen weder ganz noch in Teilen nicht ohne Zustimmung der Auftragnehmerin an Dritte weitergegeben werden.

2.2 Schutz- und Markenrechte

Die Auftragnehmerin haftet ausser bei Vorsatz und grober FahrIässigkeit, nicht für die wettbewerbs- und markenrechtliche ZuIässigkeit sowie die Eintragungsfähigkeit ihrer Entwürfe. und sonstigen Arbeiten. Sie wird den Auftraggeber oder die Auftraggeberin auf wettbewerbs- und markenrechtliche Bedenken hinweisen, soweit sie ihr bekannt sind. Der Auftraggeber oder die Auftraggeberin ist verpflichtet, die wettbewerbs- und markenrechtliche Zulässigkeit der Entwürfe und sonstigen Werke selbstständig und gewissenhaft prüfen zu lassen, bevor die Entwürfe und sonstigen Werke im geschäftlichen Verkehr verwendet werden. Für die vom Auftraggeber oder der Auftraggeberin der Auftragnehmerin zur Vervielfältigung freigegebenen Werke entfällt jede weitergehende Haftung.

2.3 Kennzeichnung

Die Auftragnehmerin hat das Recht, Ihre Werke ohne Entschädigungsanspruch des Auftraggebers oder der Auftraggeberin mit einer Urheberbezeichnung zu versehen, soweit der Vertrag mit dem Auftraggeber oder der Auftraggeberin keine abweichende Vereinbarung enthält. In der Regel erfolgt in Printprodukten die Nennung "www.triiidot.com" in Grösse und Farbe der Standardschriftart (im Fliesstext verwendet) unten Rechts und bei mehrseitigen Printprodukten auf der letzten Seite oder der Rückseite des Umschlages. Auf Websites oder anderen digitalen Produkten erhält die Auftragnehmerin die Möglichkeit im Impressum oder an vergleichbarer Stelle in dem Bereich der ohne zu scrollen auf einem Display mit minimal 15,4 Zoll sichtbar ist, sich mit einem Text von bis zu 500 Zeichen in der gleichen Art wie alle anderen Elemente (Schriftart, Grösse und Farbe) unter der Überschrift "Verantwortliche Agentur" sowie einem Link (https://www.triiidot.com) darzustellen. Ausserdem gestattet der Auftraggeber oder die Auftraggeberin der Auftragnehmerin im Footer der Website einen Button "triiidot.com" mit einem Link zu "https://www.triiidot.com" einzubinden.

3. Digitale Medien

3.1 Odoo

Wir empfehlen ausdrücklich die ausschließliche Pflege Ihres Internetauftrittes (Odoo Website App) in Verbindung mit Odoo durch die Auftragnehmerin, insbesondere auch dann, wenn Sie Multisites und ausschliesslich die in Odoo vorkonfigurierten Rechte nutzen. Für alle anderen Odoo Apps empfehlen wir Ihnen nur die Rechte als "Benutzer" zu verwenden und etwaige Konfigurationen und Anpassungen durch die Auftragnehmerin durchführen zu lassen. Sollten Sie für das Element "Website" die Rechte als "Redakteur und Designer" und in allen anderen Apps andere Rechte als "Benutzer" bei uns anfordern, so übernehmen wir keinerlei Haftung für etwaige Beeinträchtigungen der Software Odoo und Abstürze des Odoo Servers. Wir weisen darauf hin, dass bestimmte Veränderungen in Odoo nicht sofort zu Fehlern führen müssen, aber im weiteren zeitlichen Verlauf (z. B. bei der Ergänzung durch eine oder mehrere weitere Apps) es zu schwerwiegenden Fehlern kommen kann, was unter Umständen eine Wiederherstellung des Systems nicht möglich macht. Wir erstellen für Ihren Odoo Server (ausser OdooD.D.20) pro Tag ein Backup und speichern rückwirkend sieben Backups an aufeinanderfolgenden Tagen. Die Wiederherstellung eines Backups wird von der Auftragnehmerin in Rechnung gestellt. Sollten Sie zusätzliche Rechte, wie oben beschrieben, bei uns anfordern, empfehlen wir Ihnen die Inhalte Ihrer Website(s) mittels Screenshots oder anderen Massnahmen zu sichern. Im Fall, dass Sie zusätzliche Rechte, wie oben beschrieben, bei uns anfordern, erlischt jedwede Möglichkeit eines Schadensersatzanspruches gegenüber der Auftragnehmerin. Etwaige Kosten zum erneuten Aufsetzen der kompletten Odoo Software sind in diesem Fall von dem Auftraggeber oder der Auftraggeberin zu tragen. Bei Bedarf kann die Auftragnehmerin für Sie als Auftraggeber oder Auftraggeberin eigene Rechtegruppen anlegen und diese, je nach Konfiguration, explizit schriftlich durch eine Vertragsergänzung, aus den oben genannten Bedingungen ausschliessen.

3.2 Update und Pflege von digitalen Produkten

Um Ihre digitalen Produkte, wie z. B. Websites auf dem aktuellen Stand zu halten benötigen wir einen konkreten Auftrag. Insbesondere wenn das Hosting Ihrer Produkte über Drittanbieter läuft können wir nicht für eine permanente Erreichbarkeit und Schutz vor Angriffen Ihrer Website garantieren. Wenn Sie Ihre Produkte auf Servern der triiidot GmbH hosten, empfehlen wir einen Servicevertrag mit uns zu vereinbaren um z. B. Ihre Website (z. B. CMS und PHP) immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Sollten Sie diese Leistungen nicht in Anspruch nehmen können wir nicht für eine unterbrechungsfreie Erreichbarkeit sowie einen sicheren Betrieb Ihrer Website im Rahmen der aktuellen Standards garantieren. Falls Ihr Produkt bei einem Drittanbieter gehostet ist, sind Sie als Kundin oder Kunde in vollem Umfang für den sicheren Betrieb verantwortlich.

4 Druck­aufträge

4.1 Prüfen von Druck­aufträgen

Der Aufgtraggeber oder die Auftrag­geberin verpflichtet sich sofort nach Erhalt der Ware, mindestens innerhalb von 7 Arbeits­tagen, die Größe des Produktes sowie die Farbig­keit innerhalb des Produktes (z. B. bei Katalogen) aber auch innerhalb der Lieferung (Stich­proben), zu prüfen und allfällige Mängel schriftlich der Auftrag­nehmerin zu melden.

4.2 Mängel bei Druckaufträgen

Sollten Sie als Aufgtraggeber oder die Auftrag­geberin an Ihrer Bestellung Mängel fest­stellen, informieren Sie uns bitte innerhalb von 7 Tagen nachdem Sie die Ware erhalten haben. Senden Sie uns mindestens 5, maximal 10 Beleg­exemplare, die sie möglichst weit gestreut entnehmen, per Post zu. Die Beleg­exemplare müssen innerhalb von 7 Tagen nachdem Sie die Ware erhalten haben bei uns eingegangen sein, um eine Prüfung durch uns garantieren zu können.

Die Anzeige eines Mangels muss per E-Mail erfolgen. Entsprechendes Bild­material ist Ihrer E-Mail anzufügen. Bitte senden Sie uns zur Prüfung Fotos (keine Scans oder Fax­nachrichten), auf denen der Mangel bei mehreren Exemplaren (ca. 25 Exemplare) deutlich erkennbar ist. Zusätzlich können Sie Detail­aufnahmen hinzufügen.

5 Schriften  

Die Auftragnehmerin arbeitet mit unterschied­lichen Schriftpartnern (Schrift­anbietern und Schrift­herstellern) zusammen. Hierbei gelten immer und aus­schliesslich die jeweiligen zum Zeitpunkt des Erwerbes einer Schrift­lizenz gültigen Lizenz­vereinbarungen des Schrift­anbieters sowie des Schrift­herstellers. Wenn Sie durch die Auftragnehmerin Schriften lizensiert haben, finden sie die entsprechenden Unterlagen inklusive der Original­rechnung des jeweiligen Schriftanbieters oder Schriftherstellers in den Ihnen zur Verfügung gestellten Dateien. Die nachfolgenden Informationen sind eine Zusammen­fassung aktueller Lizenz­bedingungen aller unserer Schriftpartner und haben keinen Anspruch auf Allgemein­gültigkeit oder Vollständigkeit.

Die Lizenzen gelten grund­sätzlich für ein Unternehmen. Jede Einzel­person oder juristische Person benötigt ihre eigene Lizenz.

Wir weisen darauf hin, dass wir (triiidot GmbH, Schaanerstrasse 39, 9490 Vaduz, Liechtenstein) die Lizenzen auf den Namen Ihres Unternehmens eintragen. Für Lizenz­rechts­verletzungen und damit anfallende Kosten können wir nicht belangt werden.

Schrift­lizenzen sind Nutzungs­verträge für Software. Man erwirbt das Recht auf eine Nutzung, deren Bedingungen in den Nutzungs­vereinbarungen (kurz EULA – End User License Agreement) geregelt sind. Der Nutzungs­vertrag kommt daher immer zwischen zwei Parteien zustande: dem Lizenzgeber (Schrift­anbieter oder Schrift­hersteller) und dem Lizenz­nehmer oder der Lizenz­nehmerin (Schrift­anwender oder Schrift­anwenderin). Die Nutzungs­vereinbarungen zu Ihrem Vertrag finden Sie in den Ihnen zur Verfügung gestellten Dateien.

Die Schriften dürfen ausschließlich auf maximal der Anzahl der Rechner gemäss der erworbenen Anzahl an Lizenzen (zu entnehemn aus Ihrer Rechnung) des Lizenznehmers gleichzeitig verwendet werden. Jegliches „verleihen“ an Dritte, auch testweise oder zu privaten Zwecken ist somit ausgeschlossen.

Schriften sind wie Software zu handhaben. Bei Verwendung der Schriftart z. B. durch eine Agentur (Grafikdesigner) auf einem Computer der nicht dem Lizenznehmer gehört, muss eine weitere Lizenz erworben werden. Falls der Auftraggeber oder die Auftraggeberin dieser Vereinbarung nicht nachkommt, werden eventuelle Forderungen an den Auftraggeber oder die Auftraggeberin übertragen. Wir weisen darauf hin, dass viele Schriftanbieter die Verwendung der Schrift durch z. B. eine Agentur bei älteren Lizenzen zugelassen haben.

Wir weisen darauf hin, dass Schriftanbieter Web-Schriften „tracken“ und es bei der Verwendung unterschiedlicher URLs zu Rechtsverletzung kommen kann. Ebenso wird die Häufigkeit der Zugriffe registriert und bei mehr als den entsprechend lizensierten Zugriffen (zu entnehmen aus Ihrer Rechnung) entsprechend nachlizenziert werden muss. Die Schrift muss entsprechend den Vorgaben mit einem Trackingcode auf Internetseiten eingefügt werden.

Im Ordner "WebfontsKit" stellen wir Ihnen sämtliche Schriftschnitte für die Verwendung in Online-Medien zur Verfügung. Um Ladezeiten zu reduzieren empfehlen wir jedoch lediglich die Schriften zu verwenden, die Sie in Online-Medien eingebunden haben. Diese Schriften können durch uns jederzeit erneut ausgegeben werden.

6 Fahrzeugbeschriftung

Um Fahrzeugbeschriftungen bestmöglich planen zu können, benötigen wir folgende Angaben und Dokumente:

Fahrzeugschein
Farbe, Marke und Typ, Fahrgestell-Nummer
Abmessungen
Länge (oder Radstand)

Höhe
Schiebetüren Rechts

Links
Heck
Flügeltüren

Klappe
Verglasung
Fenster im Heck

Fenster Rechts

Fenster Links

Zusätzliche Arbeiten aufgrund fehlerhafter und lückenhafter Informationen können dem Auftraggeber oder der Auftraggeberin zusätzlich in Rechnung gestellt werden.

6.1 Hinweise vorab

Bringen Sie Ihr Fahrzeug bitte (aussen) sauber zu uns, damit wir den Zeitplan für die Arbeiten einhalten und die Beschriftung fachgerecht ausführen können. Dazu genügt eine Standard­wäsche in der Wasch­anlage oder Wasch­strasse. Manche Neu­fahrzeuge werden mit einer Schutz­schicht aus Wachs geliefert. Diese muss entfernt sein, bevor das Fahrzeug zu uns kommt. Fahrzeuge, die verschmutzt bei uns abgeliefert werden, waschen wir für Sie in einer geeigneten Wasch­anlage. Dafür berechnen wir pauschal für PKW und Anhänger 50 CHF, für Transporter und Kleinbusse 80 CHF und für LKW und Busse 120 CHF.

Wachsen oder polieren Sie das Fahrzeug vor der Beschriftung nicht.

Falls Ihr Fahrzeug ganz oder teilweise neu lackiert wurde, sollten zwischen Lackierung und Beschriftung mindestens drei Wochen vergehen, damit keine Lack­ausdünstungen mehr stattfinden.

Wenn Flächen an Ihrem Fahrzeug nano­versiegelt sind, mit Teflon behandelt wurden oder die Oberflächen­spannung durch andere Behandlungen erhöht ist, können diese nicht oder nur nach einer speziellen Vorbehandlung beschriftet werden. Bitte weisen Sie uns recht­zeitig vor der Beschriftung darauf hin.

Lackschäden (Flugrost, Kratzer, Dellen, Steinschlag­stellen, Teer­spritzer usw.) können zwar überschriftet werden, bleiben aber auch durch die Folie sichtbar und verkürzen die Lebens­dauer der Beschriftung.

Bei Komplett­foliierung der Heck­scheibe mittels Lochfolie muss der Heck­scheiben­wischer mittels eines speziellen Abzieh­werkzeuges in einer Fach­werkstatt vor der Montage entfernt werden. Die Folie sollte auch nach dem Anbringen nicht mechanisch durch den Scheiben­wischer belastet werden.

Bei der Beschriftung von Heckscheiben empfehlen wir grundsätzlich den Scheibenwischer zu demontieren und das Loch mittels Blindstopfen abzudecken oder den Scheibenwischer elektrisch funktionsunfähig zu setzen.

6.2 Hinweise zu Ihrer Fahrzeugbeschriftung

Fahren Sie Ihr Fahrzeug nach der Übergabe zwei Wochen lang nicht in die Waschanlage und waschen Sie es auch nicht anderweitig.

Bei nassverklebten Folien stellen Sie das Fahrzeug in den ersten zwei Wochen nur im Trockenen ab, damit Restfeuchtigkeit entweichen kann.

Wurde Ihr Fahrzeug ganz oder teilflächig foliert, kann es in den ersten drei Wochen nach Fertigstellung zu Veränderungen und vereinzelten Ablösungen der Folierung kommen. Um eine langfristige Haltbarkeit der Folierung zu gewährleisten, ist das Fahrzeug innerhalb 28 Tage nach der Übergabe zur Nachkontrolle vorzuführen. Bitte vereinbaren Sie hierfür recht­zeitig einen Termin.

Wir verwenden für Ihre Fahrzeugbeschriftung grundsätzlich nur Hochleistungsfolien, die für den langfristigen Ausseneinsatz geeignet sind und höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen. Die vom Hersteller angegebene Haltbarkeit beträgt bei Standardfarben 5 bis 10 Jahre im Aussenbereich je nach UV-Bestrahlung und Bewitterung. Die Lebensdauer von Sonder­folien kann davon abweichen.

Folien bestehen aus Kunststoff und verändern daher bei Temperaturänderungen ihre Konsistenz. Reduzieren oder vermeiden Sie daher den Einsatz von Scheibenheizungen bei beschrifteten Glasflächen.

Scheibenwischer können Ihre Fahrzeugbeschriftung beschädigen, da sie ständig gegen die Ränder der Folien stossen oder bei kaschierten Lochfolien zusammen mit Fahrbahnschmutz wie Schleifpapier wirken. Je weniger der Scheibenwischer benutzt wird, desto länger die Lebensdauer der Beschriftung. Wir empfehlen den Scheibenwischer zu demontieren oder elektrisch ausser Funktion zu setzen.

Beschriftungen an beweglichen Scheiben (z. B. Fenster der Fondtüren) können beim Öffnen und Schliessen dieser Fensterscheiben beschädigt werden, da die Dichtungsgummis über die Folien geschoben werden. Beschriftete Fenster sollten daher nach Möglichkeit nicht geöffnet werden.

Druckfarben bei bedruckten Folien können nach 2 bis 4 Jahren leichte Farbveränderungen zeigen, je nach Stärke und Dauer der UV-Einwirkung. Bestehen Teile Ihrer Fahrzeugbeschrif-tung aus Digitaldruck, verlängert sich deren Lebensdauer, je weniger Sonneneinstrahlung darauf einwirkt.

Waschanlagen stellen grundsätzlich keine Gefahr für Ihre Fahrzeugbeschriftung dar. Aus-nahme sind Anlagen, die harte, feste oder kantige Borsten haben, die auch den Lackflächen am Fahrzeug schaden können. Wenn Sie Ihr Fahrzeug mit Bürsten, Schwämmen oder Tüchern reinigen, sollten Sie ebenfalls nur weiche Materialien verwenden und vorsichtig vorgehen. Verwenden Sie ausschliesslich milde, annähernd pH-neutrale Reinigungsmittel.

Dampfstrahler und Hochdruckreiniger dürfen nur mit ausreichend Abstand eingesetzt werden. Bei zu geringem Abstand kann sich die Beschriftung verändern oder ablösen.

7 Wartungs- und Serviceleistungen für Hard- und Software

7.1 Zweck der Wartung

Zweck der von der Auftragnehmerin übernommenen Wartung ist die Erhaltung der Betriebsfähigkeit der Hard- oder Software.

1.1. Die Einrichtung und Wartung von technischen Geräten, insbesondere Kopierern, Druckern, Telefonanlagen, Videoüberwachungs- und Alarmanlagen, IT-Hardware usw., deren Installation, die Einrichtung und Einstellung von Software sowie die Einweisung in die Benutzung von Hard- und Software stellen Dienstleistungen dar, d.h. wir schulden nur die
Tätigkeit, nicht aber den von dem Kunden beabsichtigten Erfolg, es sei denn, wir haben vertraglich einen bestimmten Erfolg zugesichert.

7.2 Laufzeit des Wartungsvertrages

Der Wartungsvertrag beginnt, soweit nicht anders bestimmt, mit der Erstinstallation der Software beim Kunden und wird auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Die Kündigung kann zum 31.12. eines jeden Jahres unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist erfolgen.

7.3 Zeitliche Verfügbarkeit

Die Wartungsleistungen werden vom Fachpersonal der Auftragnehmerin durchgeführt. Für telefonische Auskünfte steht dieses Montag bis Donnerstag von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr und Freitags von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr zur Verfügung.

7.4 Inhalte der Wartungsleistungen

Die Wartungsleistungen umfassen:
a) die Behebung aller Fehler, die an der Hard- oder Software während der Vertragslaufzeit entdeckt werden oder entstehen
b) die Anpassung an geänderte gesetzliche Bestimmungen, wenn dadurch nicht die Grundstruktur der Software geändert wird,
c) Ergänzungen, Verbesserungen und Erweiterungen der von der Auftragnehmerin entwickelten Software, soweit dadurch nicht die ursprüngliche Funktion der Software grundlegend geändert wird. In Auftrag gegebene Individualprogrammierung wird nach Aufwand in Rechnung gestellt.

7.5 Kostenpflichtige Leistungen

a) Telefonauskünfte die Schulungscharakter haben, sind nicht in der Wartungsleistung inkludiert. Schulungen werden zum aktuellen Schulungs-Stundensatz verrechnet.
b) Wartung und Support von Drittanbieter-Software (wie z.B. das Betriebssystem) bzw. der beim Kunden im Einsatz befindlichen Hardware, sofern keine individuelle diesbezügliche Vereinbarung getroffen wurde.
c) Die Umstellung auf neue Softwaretechnik und Entwicklungsumgebung (Versionswechsel der Basissoftware, die von den jeweiligen Herstellern vorgegeben werden).

7.6 Fehler und Fehlerbehebung

a) Als wesentlicher Fehler gilt:
→ jedes Fehlen von ausdrücklich Bedingungen (d.h. It. Angebot) oder gewöhnlich vorausgesetzten Eigenschaften der Software;
→ das Sinken der Verfügbarkeit einer Funktion aus Gründen, die in der Software liegen, unter den Wert von 90% pro Monat.
Basis für die Ermittlung der Verfügbarkeit ist die durchschnittliche, ungestörte Betriebszeit eines Monats in der Höhe von 200 Stunden. Mangelnde Verfügbarkeit liegt vor von jenem Zeitpunkt, ab dem eine Funktion einen wesentlichen Fehler zeigt, bis zu jenem Zeitpunkt, ab dem die Funktion wieder, wenn auch mit einem unwesentlichen Fehler behaftet, einsetzbar ist.
b) lst ein Fehler wesentlich, dann hat der Auftragnehmer innerhalb eines Werktages zumindest eine Umgehungsmöglichkeit zu schaffen, welche einen normalen Betriebslauf beim Auftraggeber ohne wesentlichen Mehraufwand zulässt und danach den Fehler binnen angemessener Frist zu beheben.
c) lst ein Fehler unwesentlich, dann hat der Auftragnehmer den Fehler binnen angemessener Frist zu beheben.
d) Fehlerberichte sind schriftlich an den Auftragnehmer zu richten. Dabei muss der Auftraggeber die Fehlermeldung und die Arbeitsschritte, die zu dieser führten, genau beschreiben. Zur Fehlerbehebung hat der Auftraggeber dem Auftragnehmer umgehend, unentgeltlich und auch außerhalb seiner Geschäftszeiten alle ihm verfügbaren Hilfsmittel (d.h. Hard und Software) und Personal zur Verfügung zu stellen, damit der Fehler und dessen Wirkung begrenzt werden können.

8 Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise ungültig sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der AGB im Übrigen nicht berührt. Der Auftraggeber oder die Auftraggeberin und die Auftragnehmerin werden die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame Bestimmung ersetzen, die dem gewollten wirtschaftlichen Zweck der ungültigen Bestimmung sowie dem ursprünglich vereinbarten Gleichgewicht möglichst nahekommt.